Satellitenterminal, Flughafen München

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Das Tageslicht beherrscht den Terminal 2 des Flughafens München, vor ca zehn Jahren von Ulrike Brandi Licht geplant.
Auch das Lichtkonzept für den Satellitenterminal verfolgt dieses Ziel: viel Tageslicht, um eine luftige und freundliche Atmosphäre zu schaffen.
Der Zentralbereich um den existierenden Tower herum ist eine mehrgeschossige Halle. Lich-t und Akustik- Segel, wie im Terminal 2 schließen die Halle nach oben ab. Sie erhalten direktes und indirektes Licht und erinnern an Wolken. Sie schirmen zu starke Sonneneinstrahlung ab, lassen die Decke abends aber hell wirken.
Der langgestreckte Pier erhält beidseitiges Tageslicht durch die Glasfassade. Dazwischen stehen mittig die „WC- und Technik- Kerne, die großflächig angestrahlt sind und dem Fluggast die Orientierung erleichtern.
Im Deckenraster des Piers befinden sich bündig eingelegte Langfeldleuchten, die sich im tagsüber ausgeschalteten Zustand nicht von den Deckenpanelen unterscheiden. Die Decke ist elegant und glatt.
Um die Retailbereiche nicht in die Verkehrszonen ausufern zu lassen, entwarfen die Architekten Koch & Partner eine Art Rahmen für die Eingänge der Shops. Das Licht betont diese großzügigen schräg gestellten Rahmen und schafft eine ruhige Atmosphäre im Satellitenterminal.

Auftraggeber:
Flughafen München Baugesellschaft mbH
Architekt: Koch und Partner, München
Lichtplanung: Ulrike Brandi Licht
Fertigstellung: 2015

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